„Wenn Du jetzt noch einmal entscheiden müsstest, würdest Du Dich dann wieder für Deutschland als neuen Ort für Dein Leben entscheiden?“: Das ist eine der Fragen, die Souzan Nasri ihren beiden Gästen in der neuen Folge des Formats „Deutschland und ich“ stellt. Diesmal sind zwei Personen zu Gast, die sich gut auskennen mit den Vor- und Nachteilen von Deutschland als Ankunftsland. Ruba al-Kudsi ist Journalistin aus Syrien und Gründerin des syrischen Kulturvereins Daruna in Frankfurt. Sie hilft Neuankommenden, sich in Frankfurt einzuleben und ihren Weg zu finden. Auch Abdulkader Baki kennt die Klippen der Integration. Er hat den Verein der syrischen Akademiker in Rheinland-Pfalz gegründet. Gemeinsam diskutieren sie über die größten Hürden für die Integration (Einstimmig: Bürokratie) und die Vorstellung, nach Syrien zurückzukehren. (Demnächst: Auf keinen Fall; In ein paar Jahren: Vielleicht, ja, vielleicht)

Die Diskussion ist Teil einer Serie mit dem Titel „Deutschland und Ich“. Sie wird produziert von Ronnie Darwish und Souzan Nasri und erscheint einmal im Monat auf den Social Media Kanälen von Amal News. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, zeigen wir die 30 Minuten Diskussion in voller Länge. (darin geht es auch um Informationen rund um das Thema Vereinsgründung, Ehrenamt und die besondere Dynamik der syrischen Community). Die Highlights gibt es aber auch in appetitlichen Häppchen einzeln serviert.

Community anregen. Deswegen werden immer zwei Gäste eingeladen, die mit der Moderatorin über ihr Leben und ihre Zukunft sprechen. Thema Karriere und Job-Suche spielt dabei eine große Rolle aber eben auch das, was sonst noch wichtig ist, um sich in Deutschland zu Hause zu fühlen.
Generisch interaktiv
Spannend ist, dass sich „Deutschland und ich“ ganz von alleine zu einem sehr interaktiven Format entwickelt hat: Wir bekommen viele, viele, viele Kommentare und es schreiben uns auch viele Leser:innen, die gerne mitdiskutieren wollen.
Wir können zwar nicht so viele ins Studio einladen, aber wir planen gleich mehrere Events in Frankfurt, zu denen alle eingeladen sind.
Save the Date 20. Juni
Im Rahmen des jährlichen Hausfestes der Crespo Foundation diskutiert das Team von Amal News in Frankfurt mit Leser:innen und allen, die Interesse haben. Es geht um Kultur und wie sich die Frankfurter Kulturlandschaft seit der Ankunft der vielen Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine verändert hat.
Ausgangspunkt war der Frust einiger Teammitglieder: „Jetzt sind wir schon so viele Jahre hier und rackern uns ab und tun und machen und nichts davon ist zu sehen!“. Diese Bemerkung war der Anlass für eine Bestandsaufnahme und herausgekommen ist ein schillerndes, buntes, vielfältiges Panorama und die Erkenntnis: Es hat sich seit 2015 viel verändert. Angefangen von Kulturvereinen über syrischen und ukrainischen Künstler:innen, die auf den etablierten Bühnen des Rhein-Main-Gebietes zu sehen sind, bis hin zu ganz alltäglichen Dingen wie der Veränderung des Kühlschrankinhalts bei extrem vielen Frankfurter:innen. (Oder ist bei Ihnen etwa der Humus gerade alle?)
Im Anschluss an die Diskussion präsentiert Parwiz Rahimi vom Team von Amal Frankfurt die Soziale Cocktailbar. Da können Sie dann die Diskussionen fortsetzen und herausfinden, wieso Cocktail-Trinken „sozial“ sein kann.
- 15-16 Uhr Amal News Diskussionsveranstaltung „Wie hat sich die Frankfurter Stadtkultur seit 2015 verändert?“
- 16:30-18:30 Uhr Soziale Cocktailbar
alle Infos hier.
Wir freuen uns auf Sie!