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Club Knust feiert 50-jähriges Jubiläum

© Eman Helal/Amal News
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Vom kleinen Club in der Hamburger Altstadt bis zur festen Größe auf St. Pauli: Das Knust hat bewegte Jahrzehnte hinter sich. Eman Helal hat sich die Geschichte des Clubs angeschaut.

In diesem Jahr feiert der Musikclub Knust sein 50-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung hat sich der Club zu einem festen Bestandteil der der Hamburger Kulturszene entwickelt. Mit seinem vielfältigen Programm bietet er sowohl lokalen als auch internationalen Künstler:innen eine Bühne.

Das Bild zeigt eine Bühne, auf der drei Personen stehen, ie mit Scheinwerfern angeleuchtet werden. Im Vordergrund steht das Publikum.
© Eman Helal/Amal News

Das Knust versteht sich als Ort für unterschiedliche musikalische Stilrichtungen und internationale Künstler:innen. Sein Programm beschränkt sich nicht nur auf deutsche Konzerte. Im vergangenen Sommer veranstaltete der Club mehrere Tage mit lateinamerikanischer Musik im Außenbereich. Auch arabische Musik ist regelmäßig Teil des Verantsaltungsprogramms, Neben Auftritten arabische DJs aus Deutschland treten im Knust auch Künstler:innen auf, die im Rahmen ihrer Europatourneen nach Hamburg kommen

Arabische Konzerte zum Jahresende

Am 27. November 2026 findet die zweite Ausgabe der Partyreihe Disco Arabesquo statt. Hinter der Reihe steht der ägyptische DJ Moataz Rageb, der in Amsterdam aufgewachsen ist. Er begann seine musikalische Laufbahn damit, Kassetten, Vinylplatten und CDs aus verschiedenen Teilen Südwestasiens zu sammeln und bei seinen Auftritten aufzulegen. In seinen Sets verbindet er traditionelle und zeit und bei seinen Auftritten aufzulegen. In seinen Sets verbindet er traditionelle und zeitgenössische arabische Klänge mit westlichen Musikstilen. Er trat auch bei Festivals wie Lowlands und dem Festival Down The Rabbit Hole auf.

Das Bild zeigt einen DJ an seinem Mischpult.
© Eman Helal/Amal News

Auch am 27 Dezember 2026 erwartet das Publikum ein Konzert mit arabischen Klängen: Die deutsch-syrische Band Shkoon kommt ins Knust und feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Gegründet wurde die Band 2015 von dem syrischen Sänger Ameen Khayer und dem deutschen DJ Thorben Diekmann. Ihr Sound verbindet traditionelle arabische Musik; darunter syrische Folklore, mit modernen elektronischen Beats. 2019 veröffentlichte Shkoon das Debütalbum „Rima“, 2022 folgte „Firaq“. Das neueste Album „Masrahiya“ erschien 2023.

Vom Jazzhaus zum festen Bestandteil der Hamburger Musikszene

Die Geschichte des Knust begann in der Brandstwiete 2 in der Hamburger Altstadt. Dort befand sich zunächst das Jazzhaus. Der kleine Club wurde von Fred Christmann, einem Musiker der NDR Bigband, und seinem Bruder betrieben. Schon damals traten bekannte Jazzmusiker:innen auf. 1976 erhielt das Jazzhaus schließlich den Namen Knust. Die Bezeichnung geht auf das Wort für das Endstück eines Brotes zurück. Der Überlieferung nach wurde ein mit Schmalz bestrichenes Brotstück dieses Namens auf einem nahe gelegenen Markt kostenlos angeboten – und gab dem Club schließlich seinen Namen.

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Die 1980er-Jahre stellten die Hamburger die Live-Musikszene vor große Herausforderungen. Zahlreiche Clubs mussten schließen, doch das Knust überstand diese schwierige Phase. Mit gemeinsamen Tanzabenden gelang es dem Betreiber, ein breites Publikum anzuziehen. Zeitweise bildeten sich lange Schlangen vor dem Club, in dem die Gäste die Musik und eine besondere Atmossphäre bei Kerzenschein genießen konnten.

Ende Dezember 2002 musste das Knust seinen ursprünglichen Standort verlassen, weil das Gebäude abgerissen wurde. Nach langer Suche fand der Club eine neue Heimat auf St. Pauli. 2003 zog er in ein Gebäude des ehemaligen Viehschlachthofs nahe der U-Bahn-Station Feldstraße.

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