Wie bringt man Menschen ins Gespräch? Wie kann man heikle Themen in die Diskussion bringen? Wie lernen sich Menschen verschiedener Kultur kennen?
Eigentlich ist die Antwort ganz einfach: Man erreichtet eine soziale Cocktail Bar. Eine solche war schon lange der Traum von Amal-Redakteur Parwiz Rahimi und beim Hausfest der Crespo-Foundation konnte er diesen Traum in die Wirklichkeit umsetzen.
So funktioniert die soziale Cocktail Bar
Die Gäste des Hausfestes wurden vom Amal-Team angesprochen und bekamen spezielle Banknoten angeboten. Deren Vorderseite waren verfremdete Banknoten aus Syrien, Afghanistan, Iran und Ukraine. Sie waren jeweils mit farbigen Labels bedruckt: Anti-Rassismus, Integration, Anti-Ausgrenzung und Anti-Bürokratie. Die Gäste wählten ein Schlagwort und damit einen Cocktail. Auf der Rückseite des Geldscheine wartete eine Frage auf die Barbesucher:innen. Sie sollten darauf ihre Gedanken zu Themen rund um Rassismus und Bürokratieabbau notieren.

Die Beschrifteten Geldscheine konnten dann an der Bar genutzt werden, um die Drinks zu bezahlen und um Parwiz Rahimi und den anderen Barkeepern ins Gespräch zu kommen.
Im Hintergrund lief dazu passend Barmusik aus den Herkunftsländern der Amal-Redaktion.
Die Cocktails gab es in verschiedenen Farben und natürlich mit und ohne Alkohol.