Sie wissen schon, wir lieben dramatische Titel. Diesmal geht es aber tatsächlich um die letzte Gelegenheit, unsere alte Webseite noch einmal zu besuchen. Nächste Woche geht unsere neue Seite online.
Kommen Sie doch noch einmal vorbei: Hier geht es zur Seite Amal,Berlin! hier geht es zu Amal, Hamburg! und hier zu Amal, Frankfurt!.
Wir sagen das jetzt nicht, weil wir unbedingt kurz vor knapp noch viele Klicks einsammeln wollen. Die Seiten, die 2019 online gingen und immer wieder erweitert, renoviert und angebaut wurden, sind inzwischen so klapprig, dass die gängigen Analysetools nicht mehr funktionieren. Es wird höchste Zeit, dass wir eine neue Seite bekommen.
Rückblick
Zugleich geht mit der alten Seite natürlich auch ein Teil unserer Geschichte zu Ende. Auf der alten Seite finden Sie zum Beispiel noch Fotos von unserem Berliner Team aus dem Jahr 2022, als gerade die Evangelische Journalistenschule abgewickelt wurde, wir aber noch in den Räumen des Evangelischen Militärbischofs am Bahnhof Zoo arbeiteten. Das war lange bevor wir in unser eigenes Büro in der Nollendorfstraße umzogen, ein neues Studio bekamen und als Amal News gGmbH selbstständig wurden.

Auf der Hamburger Seite finden Sie noch Spuren von unserer Kampagne zum Ehrenamt. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung haben wir 2022 eine Serie von Beiträgen produziert, um unsere Zielgruppe auf Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements hinzuweisen. Anders als zuvor befürchtet, fand unsere Zielgruppe die Berichte nicht nur interessant, weil ehrenamtliches Engagement bei der Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft Punkte bringt. Die Kommentare zeigten damals, dass viele etwas suchen, das sie in die deutsche Gesellschaft hineinbringt, wo sie Freund:innen finden und etwas „zurückgeben“ können, wie es oft heißt. Hier geht es zu einem Beitrag zum Thema Ehrensache.

Auf der Frankfurter Seite ist das Besondere, dass wir eine Kategorie zum Thema Arbeit und Leben haben. Da viele unserer Leser:innen auf der Suche nach einem Job sind, berichtete das Team in Frankfurt besonders intensiv rund um das Thema Arbeitsmarkt, Berufswahl und Jobsuche.

Gerade haben wir dazu eine Umfrage gemacht. Auf der alten Seite sehen Sie noch den Banner zur Umfrage. Wir haben inzwischen die ersten Ergebnisse der Umfrage. Eine große Mehrheit der Teilnehmenden an der Umfrage ist „wechselbereit“, also tendenziell auf der Suche nach einem neuen Job.

Die Mehrheit hat Abitur oder sogar ein Studium abgeschlossen und viele haben ihre Berufsabschlüsse aus den Heimatländern bereits in Deutschland anerkennen lassen. Interessant auch die Liste der Traumjobs: Lokführer:in, Lehrer:in, Bürokraft und Handwerker:in sind ganz oben auf der Liste. Spannend, oder? Keine Sorge, wir werden dies Thema natürlich auch auf der neuen Seite weiterverfolgen.
Wir haben einen langen Weg hinter uns
Auf der alten Seite finden Sie auch die vielen Medienberichte über uns. Heute Journal, Nieman-Briefing, Deutschlandfunk usw. Diese Berichte werden wir natürlich auch auf der neuen Seite verlinken, aber der Blick zurück zeigt: Wir haben einen ganz schön langen Weg hinter uns. Hier geht es zu den Medienberichten.
Apropos: In diesem Jahr werden wir 10 Jahre alt. Im September ist es so weit. Das wollen wir feiern. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits und der Launch der neuen Webseite ist ein großer Schritt in die Richtung.
Themen der Woche
Der Blick auf die alte Seite lohnt sich übrigens auch aus ganz aktuell. In der vergangenen Woche haben wir intensiv über den Besuch von Reza Pahlavi berichtet. Maryam Mardani war bei der Pressekonferenz und bei den verschiedenen Demonstrationen für und gegen den umstrittenen Besuch. Hier geht es zu ihrem Text auf Persisch. (Auf der neuen Webseite werden Sie häufiger als bisher interessante Texte aus unseren drei Amal-Sprachgruppen auch in deutscher Übersetzung finden. Integriert in die neue Webseite ist unser speziell für uns entwickelter KI-Übersetzer. Er macht es möglich, Artikel schnell und exakt in gute deutsche Artikel zu verwandeln. Diesmal müssen Sie nochmal selbst ihre Übersetzungefunktion bemühen, falls Sie nicht sowieso Persisch lesen können.

Aktuell haben wir auch ein langes, interessantes Interview mit Hind Kabawat auf der Seite. Bei ihrem Besuch in Berlin nahm sie sich Zeit und beantwortete die Fragen von Anas Khabir. In dem Interview wird deutlich, welches Spagat die einzige Frau und einzige Christin im Kabinett von Übergangspräsident Ahmad al-Sharaa vollführt. Sie kommt selber aus der Zivilgesellschaft und hat in Berlin viele alte Weggefährten aus der Zeit des Aufstands gegen das Regime von Bashar al Assad getroffen. Anders als viele von diesen, die ihre Ideale von einem demokratischen, gerechten Syrien unter den derzeitigen Umständen nicht verwirklicht sehen, hat Hind Kabawat sich entschieden, im Rahmen des Möglichen, das Beste herauszuholen. Hier geht es zum Interview auf Arabisch mit deutschen Untertiteln.
Und….
Wir haben in diesen Newsletter extra ein paar Tippfehler eingebaut, damit Sie sicher sein können, dass er nich (wie viele andere Newsletter im Moment) mit KI-Geschriebven wurde 😀
In diesem Sinne, eine schöne Woche!